Pilze im Januar

kleine Becherlinge…

Heute im Wald habe ich nach kleinen Becherlingen Ausschau gehalten. Diese Kätzchenbecherchen sind  mein eigentliches  Ziel. Sie wachsen unter alten Haselnuss-Sträuchern. Den Namen verrät mir nachher das Mikroskop.

Ich habe auch mal weiter oben in den Sträuchern gesucht – eigentlich möchte ich gerne kleine Keulchen finden. Das ist mir leider nicht gelungen. Bei der Kletterei habe ich dann aber den Kleiigen Haselbecher gefunden.

Und die letzten Becherlinge, die ich Euch mitgebracht habe, finde ich besonders hübsch. Die Hainbuchen – Stromabecherlinge (Ciboria bolaris). Sie sind noch sehr klein, haben dafür aber auch noch eine tolle Farbe.

Das war es von mir für heute. Meine Fotografin war „echt begeistert“ – sie liebt es, wenn ich Pilze jage, die nur ein paar Millimeter groß sind. Ich allerdings höre ihr dann gerne beim Fotografieren zu… 😆

Zu Hause habe ich mein Mikroskop hervorgekramt, um den Namen der Kätzchenbecherlinge zu bestimmen. Zuerst ist Putzen angesagt.

 

Dann muss ein Präparat her.

Und es folgt der Blick auf das Innenleben der Becherlinge.

Das Ergebnis war wie von mir erwartet. Es ist wieder einmal  nur Ciboria amentacea.

Vor ein paar Jahren hatte ich schon mal den Ehrgeiz, Ciboria coryli zu finden und habe mir viele Kollektionen angesehen. Aber auch da war es immer C. amentacea.  Irgendwann hat mich dann die Lust verlassen und ich habe C. coryli in das Reich der Phantome verschoben. Ich glaube, den gibt es hier bei mir wirklich nicht. 🙄

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